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Besorgniserregend ist auch die Personalpolitik der Chefs der LPR. Im Vorfeld der letzten Parlamentswahlen öffnete sich die LPR bewusst für offen antisemitische und faschistische Gruppen, deren Vertreter nun mit diversen Pöstchen versorgt werden. Auf Giertychs Betreiben hin wurde Piotr Farfal zum Vizevorsitzenden des staatlichen polnischen Fernsehens TVP ernannt. Farfal zählte noch im Jahr 2000 zu der Autorenschaft der extrem antisemitischen Zeitschrift Szczerbiec, des Zentralorgans der Nationalen Wiedergeburt Polens (NOP), der radikalsten faschistischen Organisation des Landes. Nun ist der angeblich "geläuterte" Faschist, der die "Lüge als ein Wesensmerkmal der Demokratie" bezeichnete, für die "Innenkontrolle" im polnischen Fernsehen zuständig. Ein Abgeordneter der Danziger LPR, Grzegorz Sielatycki, rief hingegen noch vor kurzem zur "Entjudung" der polnischen Literatur auf. In den vergangenen Monaten vermochte es die LPR, etliche ihrer Mitglieder in wichtige Positionen zu hieven, nun geht sie zum Angriff über.