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Thema: Wichtiger Artikel der WOz zum schweren Autismus (http://www.autismus.ra.unen.de/topic.php?id=819)


Geschrieben von: liselotte am: 20.12.06, 23:02:27
Hallo zusammen

Ich sende Euch hier http://www.woz.ch/artikel/2006/nr50/leben/14225.html einen interessanten Artikel zu schwerstem Autismus von Sabina Brunnschweiler und Prof Feuser. Als ich den Artikel las war ich entsetzt, dass es so etwas noch gibt. Was meint Ihr dazu?

Mit freundlichen Grüssen
Liselotte Graf


Geschrieben von: Jutta am: 21.12.06, 07:58:34
Erdrückend.
Irgendwie stellt dieser Artikel diese Hilflosigkeit der Eltern so deutlich dar.
Das es noch Heime dieser Art geben soll hat mich erstaunt.


Geschrieben von: Kathrin am: 21.12.06, 08:51:29
Wenn ich so etwas lese, dann bin ich unendlich dankbar, dass es Guillaume nicht ganz so schwer getroffen hat. Ich glaube nicht, dass ich die Kraft hätte, die diese Eltern täglich aufbringen müssen...

Liebe Grüße
Kathrin


Geschrieben von: bellaria am: 21.12.06, 12:35:23
Wieso die Eltern? Das Kind muss doch in diesem unmöglichen Heim leben!!!


Geschrieben von: Goldloeckchen am: 21.12.06, 13:41:49
Wieso überhaupt bemitleiden? Jeder ist so wie er ist. Soviel zu den Zustand des Jungen.

Die Zustände im Heim finde ich traurig.


Geschrieben von: arlette am: 21.12.06, 20:11:53
naja, seit den ritalin- und hochbegabten-berichten ist meine meinung bezüglich dieser zeitung, dass sie sehr tendentiös schreibt und in einigen bereichen auch schlecht recherchiert, endgültig bestätigt. entweder sind sie voll für oder voll gegen etwas; da muss man m.e. manchmal ziemlich relativieren. deshalb ist m.e. die wahrscheinichkeit gross, dass in dieser geschichte auch einiges 'weggelassen' wurde. sicher sein kann ich da nicht, ist mir klar.


Geschrieben von: Kathrin am: 22.12.06, 09:05:39
Ich finde es auch traurig, dass ein so schwerbehinderter Mensch wie ein Gegenstand herumgereicht wird, schlimmer noch, dass er laut Bericht auch noch misshandelt wird.
Der Text ist jedoch eher auf das Leid der Eltern ausgerichtet und dementsprechend habe ich ihn aufgefasst, wahrscheinlich auch, weil ich eben auch ein Elternteil bin.
Mitleid zu empfinden hat in unserer Gesellschaft eine gewisse Funktion; der Mensch ist ein Rudeltier, und die Fähigkeit sich in den Schmerz anderer reinversetzen zu können veranlasst uns anderen zu helfen und dient somit dem Erhalt der Gemeinschaft. Es befriedigt aber auch nicht zuletzt das Ego...

Liebe Grüße
Kathrin