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Reizüberflutung

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08.06.09, 18:06:16

Bluna

Wie geht es euch mit bewegten Objekten ,Licht und Schatten in der Natur?
Wirkt das entspannend auf euch.wenn ihr zum Beispiel auf Gräser blickt die vom Wind bewegt werden und die Sonne scheint darauf,so dass sich unzählige Licht und Schattenreflexe ergeben?
Für mich ist das Stress pur,diese schnellen Bewegungen an denen mein Blick haften bleibt,ohne,dass ich irgendetwas tatsächlich sehen/aufnehmen könnte davon.
08.06.09, 18:25:56

zoccoly

Licht-, Schattenspiele in der Natur finde ich sehr schön. Da zeichnet sich der Schatten immer weiter am Fels ab, das Licht fällt in den Wald, für mich ist das beruhigend. Vielleicht liebe ich es deshalb so, weil ich vor allem die Ruhe genieße und ein Waldspaziergang doch ziemlich selten ist. Eventuell liegt es auch daran, dass ich größtenteils in der Großstadt bin und dann ist für mich der Kontrast Erholung pur. Du hattest aber von bewegten Objekten und speziell Gräser gesprochen. Da ich keine negativen Erinnerungen habe, gehe ich davon aus, dass es mich nicht nervt.
08.06.09, 20:47:46

Hans

Ich habe da jetzt was entdeckt, was ordentlich stress macht:
Ich habe einen neuen Sonnenhut, der macht auf meinem Nasenrücken
ein Schatten-Gittermuster, das bei Bewegungen scheinbar auf der Nase herumrutscht.
Das drehe ich fast durch und kann mich nach einer Minute gerade noch beherrschen,
nicht wild um mich zu schlagen.
Das in der relativen Lage verändernde Muster macht mich "fuchsteufelswild".
Es ist ein in seinem Ausmaß nicht zu beschreibendes Unbehagen.
Auch wenn ich die "Zähne zusammenbeiße", halte ich es kaum länger als zwei Minuten aus.
Dann muß ich den Kopf ganz wegdrehen oder den Hut abnehmen.
Wenn ich dazu noch eine große Sonnenbrille aufsetze geht es wieder,
weil dann der Nasenrücken von der Brille und ihrem Schatten bedeckt ist.

Da fällt mir ein alter Witz ein:
Was ist für ein Cameleon der höchste Stress?

Wenn es über eine karierte Tischdecke laufen muß.

08.06.09, 21:05:24

Bluna

Am Hans:
Da hab ich jetzt schon lachen müssen,als ich mir deine Nase mit dem Gittermuster drauf vorgestellt habe. ;)
Ich setze sehr ungern Sonnenbrillen auf,von daher müsste ich den Hut wahrscheinlich weglassen.
08.06.09, 23:40:46

quamquam

Für mich ist es unterschiedlich. Wenn es mir gut geht, habe ich die Natur sehr gerne, wenn es mir schlecht geht, dann nervt mich alles und ich bin lieber daheim und ruhe mich aus. Dann kann ich die Eindrücke nicht verarbeiten und abbauen...aber ich gehe fast jeden Tag mit einem Freund spazieren, was sehr beruhigend und streßabbauend ist...
09.06.09, 01:48:32

drvaust

Wenn es nicht zu sehr flackert und wackelt geht es.
Ruhige Erscheinungen in der Natur, auch Licht und Schatten, gefallen mir.
Ich kann aber viele kleine Wackelsachen so unscharf stellen, daß ich nur eine Fläche sehe oder völlig ausblende (Tunnelblick).
Starkes grelles Licht vertrage ich schlecht. Z.Zt. versuche ich deshalb nicht vor 16°°Uhr aus dem (verdunkelten) Haus zu gehen. Sobald die Sonne weg ist, verspüre ich Erleichterung.

09.06.09, 12:48:10

Viktor*

Zitat von Bluna:
Wie geht es euch mit bewegten Objekten ,Licht und Schatten in der Natur?
Wirkt das entspannend auf euch.wenn ihr zum Beispiel auf Gräser blickt die vom Wind bewegt werden und die Sonne scheint darauf,so dass sich unzählige Licht und Schattenreflexe ergeben?
Für mich ist das Stress pur,diese schnellen Bewegungen an denen mein Blick haften bleibt,ohne,dass ich irgendetwas tatsächlich sehen/aufnehmen könnte davon.


kommt drau an, wie stark meine Belastung ist, bin ich gut drauf, kann alles kommen, macht mir nichts aus - gehts mir schlechter, erschreck ich mich vor jedem Kruemmel
14.06.09, 18:46:58

Mücki

Ich bin sehr gerne in der Natur draußen. Je nach Verfassung kann es sein, dass mich das Vogelgezwitscher verrückt macht, wenn es einfach zu viele sind.

Wenn ich beim Spazierengehen an Häusern vorbei komme, mag ich es nicht von dessen Fenstern geblendet zu werden, wenn die Sonne drauf scheint.

Im Großen und Ganzen habe ich eher Reizüberflutungen beim Hören als beim Sehen.
 
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